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Brücke Budapester Straße ab Montag wieder frei!

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Es gibt gute Nachrichten von der Brücke Budapester Straße: das gesperrte Bauwerk kann ab Montag wieder freigegeben werden. Das teilte die Stadt am Mittwochabend mit. 

Nach dem Belastungstest steht fest: Die Tragfähigkeit ist unter den getroffenen Sicherungsmaßnahmen mittelfristig gegeben - die Notstützen sorgen für erst mal für Stabilität. 

Eine Fahrspur je Richtung ist ab Montag wieder befahrbar, allerdings nur für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen. Die Busse der DVB bekommen von der Stadt eine Ausnahmegenehmigung.

Die kleine Schwester der Carolabrücke 

Die Stadtverwaltung hatte den Verkehr auf der Brücke im Mai 2026 vorsorglich eingeschränkt, nachdem durch das installierte Schallemissionsmonitoring neue Schäden am Spannstahl festgestellt wurden. An besonders betroffenen Teilen der Brücke wurden daraufhin zusätzliche Schwerlaststützen installiert. Diese Notunterstützungen funktionieren wie vorgesehen und stabilisieren das Bauwerk zuverlässig. 

Am 10. und 11. August 2026 wurde das Bauwerk einem Belastungstest unterzogen, bei dem die Tragfähigkeit der Brücke nachgewiesen werden konnte. Während des Belastungstests traten keine weiteren kritischen Schäden oder unzulässigen Verformungen auf.

„Die Ergebnisse der Untersuchungen sind eine große Erleichterung. Wir können die Brücke weiter nutzen“, freut sich Baubürgermeister Stephan Kühn. „Es hat sich bestätigt: Die engmaschige Überwachung und intensiven Untersuchungen waren genau die richtige Entscheidung. Wir konnten die vorgeschädigte Brücke rechtzeitig sichern und können sie nun die nächsten Jahre weiter nutzen. So gewinnen wir genügend Zeit, die Ziele für einen notwendigen Neubau abzustimmen.“

Mit der Wiederinbetriebnahme wird eine der wichtigsten Verbindungen zur Innenstadt wieder nutzbar. Auch die bestehende Buslinie 62 kann wieder ohne Umleitung verkehren.

Weitere Schritte

Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass trotz der festgestellten Schäden am Spannstahl noch ausreichende Tragfähigkeitsreserven im Bauwerk vorhanden sind. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass der Schadensprozess an den Spanndrähten weiter fortschreiten wird. Vor diesem Hintergrund stehen nun die vertiefte Auswertung der Versuchsergebnisse sowie die prognostische Bewertung des weiteren Schadensverlaufs im Mittelpunkt. 

Dabei ist insbesondere zu prüfen, in welchem Umfang eine weitergehende Anpassung der zulässigen Verkehrslasten technisch vertretbar ist. Ziel ist es, die Budapester Straße unter kontinuierlicher Beobachtung weiterhin als leistungsfähige und verlässliche Verbindung im Straßennetz zu erhalten.

Eine abschließende Gesamtbewertung der Versuchsergebnisse und der darauf aufbauenden Betriebsstrategie wird im November 2026 erwartet. Auf dieser Grundlage will die Stadt über das weitere Vorgehen, die mittel- bis langfristigen Nutzungsperspektiven der Brücke sowie gegebenenfalls eine weitergehende Freigabe entscheiden.