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Bohren für den Fahrdraht im Görlitzer Bahnhof

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Für die Elektrifizierung des Görlitzer Bahnhofs geht es zunächst hinab. In den kommenden Tagen werden für die Oberleitungsmasten Bohrlöcher in den Boden getrieben, teilte die Deutsche Bahn mit. Dafür wird schweres Gerät eingesetzt. Die Löcher werden dann mit Beton und Stahl gefüllt und später die Masten vom Neiße-Viadukt bis zum gut 700 Meter entfernten Bahnhof aufgestellt. 

Im Herbst wird die Brückenkonstruktion erneuert, über die die beiden Außengleise verlaufen. Dafür muss in der Empfangshalle der Eingang zum Personentunnel gesperrt werden, und zwar für gut ein Jahr. Danach soll es soweit sein und der erste Elektrozug aus Polen in Görlitz einfahren.