Bischofswerda macht sich ein Geburtstagsgeschenk
Der bei vielen Bischofswerdaern umstrittene Mediaturm auf dem Altmarkt hat sein Kaleidozyklus zurück. Die neugestalteten Edelstahlplatten wurden heute – zum 799. Stadtjubiläum - nach oben gezogen. Der Kaleidozyklus wurde von Kunstschmied Steffen Aurin umgebaut. Das Objekt wirke nun ruhiger, verständlicher und harmonischer auf den Betrachter. Die stadtgeschichtlichen Motive sind erhalten geblieben.
Zusätzlich wurden zwei freie Flächen für Infos geschaffen. Neu sind auch zwei Edelstahlplatten an der gegenüberliegenden Ausgrabungsstätte. Auf den Tafeln wird die Funktion des Mediaturms erklärt. Der Turm misst exakt 12,27 Meter. Damit wird auf die erste urkundliche Erwähnung von Bischofswerda im Jahr 1227 Bezug genommen. Die Stahlkonstruktion steht auf der Platzmitte, da wo einst das erste Rathaus von 1286 stand. Das orangefarbene Metallgestellt wurde 2007 errichtet.
Die Umgestaltung am Kaleidozyklus und die Installion der Edelstahlplatten haben laut Stadt rund 5.600 Euro gekostet.



