++ EIL ++
  • Der Pole K.
  • Der Afghane Z. mit seinem Verteidiger

Tatverdächtige zum Hauseinsturz in Görlitz vor Gericht - in anderer Sache

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Sie sollen für den Hauseinsturz an der James-von-Moltke-Straße in Görlitz verantwortlich sein. Während der Tatverdacht gegen den 27-jährigen Polen und den 33-jährigen Afghanen in diesem Fall weiter geprüft wird, hatten die Beiden heute einen Termin beim Amtsrichter in anderer Sache.  Es ging um Diebstähle.

Der Pole hatte im Penny am Görlitzer Bahnhof Kaffee für 78 Euro geklaut. Als der Ladendetektiv sich ihm in den Weg stellte, reagierte er aggressiv,  versuchte ihn wegzustoßen.  Er stand unter Drogen, wie fast jeden Tag seit acht Jahren, wie er einräumte. Der Detektiv habe laut geschrien, sei aggressiv geworden, da habe er Angst bekommen, verteidigte sich der Angeklagte. Der Richter glaubte ihm nicht und verurteilte ihn zu einem Jahr Gefängnis.  Der Prozess gegen den Afghanen, der eineinhalb Stunden später im Amtsgericht Görlitz begann, wird dagegen fortgesetzt. Er soll zwei Fahrräder geklaut haben, was er bestritt. Weitere Zeugen sollen gehört werden.

Unterdessen laufen noch die Untersuchungen im Zusammenhang mit der Gasexplosion am 18. Mai in einem Wohnhaus in Görlitz. Die beiden Männer sind weiter im Visier der Ermittler.  Sie sollen die Explosion ausgelöst haben. Zwei Frauen aus Rumänien und ein Arbeiter aus Bulgarien starben. Sie hielten sich in den Ferienwohnungen auf.  Ermittelt wird wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung.