Bautzener Museum bekommt zwei Plastiken geschenkt

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Das Bautzener Stadtmuseum hat zwei weitere Werke aus dem Nachlass des sächsischen Bildhauers Siegfried Schreiber  erhalten. Die beiden lebensgroßen Bronzeplastiken sind eine Schenkung seiner Familie Der Künstler gehört der zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach drei Jahren in Bayern kehrte er 1956 in die Oberlausitz zurück, um freischaffend zu arbeiten. Er starb 1988.

Der Bildhauer, Maler und Zeichner studierte nach einer Lehre und Tätigkeit als Dekorationsmaler an der Weimarer Hochschule für Baukunst und Bildende Künste sowie an der Dresdner Kunsthochschule. Schreiber beschäftigte sich dabei vor allem mit der menschlichen Figur, was sich in Statuen, Kleinplastiken und Reliefs zeigt. Während seine Plastiken von der Leidenschaft zum Sport zeugen und das Dynamische einfangen, erinnern einige durch ihre Haltung auch an Antiken. Die meisten Schöpfungen aus Blei, Zinn und Bronze goss er im Ofen seiner Werkstatt im Heimatort Bertsdorf. (dpa)