- In Rathen ist der Basteiweg am Freitagnachmittag wieder freigegeben worden.
Lichtblick nach Unwetterkatastrophe: Basteiweg wieder frei
Eine Woche nach dem schlimmen Unwetter in der Sächsischen Schweiz gibt es einen Lichtblick: ein wichtiger Wanderweg wurde wieder freigegeben. Vier Forstwirte und ein Ranger haben in den letzten Tagen unermüdlich gearbeitet und den Basteiweg auf 1,2 Kilometern freigesägt. Am Freitagnachmittag wurden in Rathen die Absperrgitter beiseite geräumt.
Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch dankte allen Einsatzkräften und Helfern für ihr schnelles Handeln, nach dem verheerenden Sturm. Sie lud alle Gäste herzlich in die Region ein. 98 Prozent der über 1.200 Kilometer Wanderwege seien bestens zu Bewandern. Klepsch zeigte sich auch zuversichtlich, dass die Felsenbühne Rathen in der nächsten Saison wieder an ihre eigentliche Spielstätte zurückkehrt. Wegen der schweren Unwetterschäden auf der Freilichtbühne finden die Aufführungen aktuell auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch und in der Jungen Garde statt.
Auch laut Landratsamt laute die zentrale Botschaft des heutigen Treffens: Ungeachtet der lokalen Sturmschäden lädt die Sächsische Schweiz weiterhin als attraktives und lohnenswertes Reiseziel ein. Alle Orte und touristischen Angebote sind sehr gut erreichbar. Mit einem breiten Freizeit- und Kulturangebot steht Ausflügen und Urlauben in der Region nichts im Wege
Hintergrund:
Am Freitag, dem 7. August 2026, trafen sich Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch, Landrat Michael Geisler, Rathens Bürgermeister Roman Rolof, der Leiter der Nationalparkverwaltung Uwe Borrmeister sowie Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz im Haus des Gastes in Kurort Rathen. Gemeinsam mit Vertretern der lokalen Gastronomie und betroffenen Einrichtungen, wie von der Felsenbühne Rathen, besprachen sie die Auswirkungen des Unwetters und die weiteren notwendigen Schritte im Hinblick auf den Tourismus in der Sächsischen Schweiz

