Aus „Nacht(sch)lichtern“ werden „Kiezlichter“: Die Aufgaben bleiben gleich
Mit den steigenden Temperaturen kehrt das Leben in die Dresdner Neustadt zurück – und mit ihm die Präventionsteams des Stadtbezirksamtes. Unter dem neuen Namen „Kiezlichter“ starten die Teams in die Saison 2026 und sorgen wieder für ein respektvolles Miteinander im Viertel.
Ein Lastenrad für noch schnellere Hilfe
Die Aufgabe bleibt gewohnt wichtig: Deeskalation, Prävention und Erste Hilfe vor Ort. Neu in diesem Jahr ist ein auffälliges rotes Lastenrad, das freitags und samstags als mobile Anlaufstelle dient. Es ist vollgepackt mit Verbandskästen, Wasser, Traubenzucker und Hygieneartikeln. Wer einen geschützten Rückzugsraum benötigt, findet diesen weiterhin in der Zentrale am Martin-Luther-Platz. Seit diesem Jahr sind die „Kiezlichter“ für den Notfall auch per WhatsApp unter 0152-09089395 erreichbar.
Das Team
Das Team der “Kiezlichter„ umfasst aktuell 22 Personen, davon 12 Männer und 10 Frauen, und spricht fünf Sprachen. Einige von ihnen sind schon das vierte Mal dabei und bringen damit auch schon Erfahrung mit.
Ein Gewinn für alle
“Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, dass die Maßnahme wirkt. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für ein respektvolles Miteinander im Viertel und entlastet zugleich andere Bereiche – etwa durch die Vermeidung von Konflikten oder das präventive Eingreifen, noch bevor Situationen eskalieren. Dies sorgt auch für eine große Ersparnis bei den gesellschaftlichen Folgekosten. Es ist unser Ziel, diese etablierte Maßnahme auch künftig im Haushalt zu verankern„, betont Stadtbezirksamtsleiter André Barth.
