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  • Eine Bahnmitarbeiterin berät eine Frau zum Deutschlandticket (Symbolbild).

Arme Leipziger müssen fürs Deutschlandticket bald deutlich mehr bezahlen

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Die Stadt Leipzig spart bei ihren ärmsten Einwohnern. Der Stadtrat hat ohne Gegenstimmen und mit einer Enthaltung (CDU-Stadtrat Karsten Albrecht) beschlossen, die Zuschüsse fürs Deutschlandticket bei Leipzig-Pass-Inhabern zu kürzen. 

Neben der bundesweiten Preiserhöhung wird ab Januar auch der städtischen Zuschuss um 25 Prozent gekürzt. Für die rund 15.000 Betroffenen kostet das vergünstigte Ticket dann knapp 52 Euro pro Monat. Das sind knapp 9 Euro mehr als bisher. Die alternative Mobilcard bleibt vorerst bestehen, soll aber ab August 2027 ebenfalls teurer werden. 

Sparen bei freiwilligen Leistungen

Grund für die Kürzungen ist die angespannte Haushaltslage der Stadt. Man könnte mit den Einsparungen etwa eine Million Euro sparen, heißt es Die Zuschüsse sind eine freiwillige Leistung. 

Auf Antrag der Linken war zuvor immerhin mit knapper Mehrheit beschlossen worden, dass bei den kommenden Verhandlungen über den Haushalt die LeipzigPassMobilCard (LPMC) noch mal angepasst werden kann.