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Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar

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Die Zahl der Arbeitslosen in Dresden ist zum Jahresbeginn leicht gestiegen. Im Januar hatten gut 18.200 Frauen und Männer keine Arbeit. Das sind rund 1.300 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote hat von 5,7 auf 6 Prozent erhöht. Der Anstieg sei nicht ungewöhnlich, sagte uns Jan Pratzka, Chef der Dresdner Arbeitsagentur, da zum Jahresende viele befristete Beschäftigungsverhältnisse auslaufen. Vor allem in den witterungsabhängigen Branchen gebe es kaum Personalbedarf. Zudem absolvierten zum Jahreswechsel weniger Menschen eine Qualifizierung.

Dem gegenüber stehen rund 1.000 freie Stellen. Die Mischung sei bunt. Arbeitskräfte würden sowohl im Fertigungsbereich, in Gesundheits- und Sozialberufen aber auch in Handel, Dienstleistung, Verkehr und Logistik gesucht.

Mit Blick auf die Geflüchteten aus der Ukraine sagte Pratzka, das immer mehr arbeiten würden. Viele seien auch dabei einen Sprachkurs zu absolvieren, den sie in diesem Jahr beenden. Dann gehe es darum, dass der Abschluss in dem erlernten Beruf auch anerkannt werde.Damit gebe es gute Perspektiven für Menschen aus der Ukraine zumindest befristet hier in Beschäftigung zu kommen, so Pratzka weiter.