Anklage gegen Dresdner Solar-Betrüger erhoben
Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Geschäftsführerin und den Prokuristen eines Dresdner Solar-Unternehmens Anlage erhoben. Den beiden wird Betrug im besonders schweren Fall in 41 Fällen vorgeworfen.
Sie sollen bundesweit Photovoltaikanlagen angeboten haben. Die potentiellen Investoren leisteten erhebliche Anzahlungen, die Solar-Firma erbrachte aber nie eine Leistung. Den Geschädigten soll hierdurch ein Schaden von über zwölf Millionen Euro entstanden sein.
Der 64-jährige Beschuldigte ist bereits teilweise einschlägig vorbestraft. Die 61-jährige Beschuldigte ist nicht vorbestraft. Der 64-jährige Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.
Das Landgericht Dresden wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.
