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Abschiebung auf kurzem Dienstweg: Von Ludwigsdorf in den Flieger

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Ein am vergangenen Freitagmittag am Grenzübergang Ludwigsdorf gestellter abgelehnter Asylbewerber aus der Türkei ist nach gut 30 Stunden von München zurück in seine Heimat geflogen.  

Der 34-Jährige wurde von polnischen Grenzern aus einem Reisebus geholt. Er wollte mit einem gefälschten bulgarischen Personalausweis einreisen. Die Polen übergaben den falschen Bulgaren der Bundespolizei.  Von der Ausländerbehörde in Bayern  war der abgelehnte Asylbewerber bereits zur Ausreise in die Türkei aufgefordert worden. Bundespolizisten brachten den falschen Bulgaren nach München und setzten ihn in eine Maschine in die Türkei. Das Ticket bezahlte die Bundespolizei.