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  • Ein Flugzeug am Flughafen Leipzig/Halle (Symbolbild).

46 Georgier vom Leipziger Flughafen abgeschoben - inklusive Straftätern

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Die Bundesregierung und der Freistaat Sachsen haben per Charterflug vom Flughafen Leipzig/Halle aus mal wieder ausreisepflichtige Asylbewerber abgeschoben. Insgesamt knapp 50 Georgier seien in ihre Heimat zurückgeschickt worden, so das sächsische Innenministerium. Darunter auch zwei Straftäter aus Sachsen.

Georgier haben in Deutschland kaum eine Chance auf Asyl

Sachsens Innenminister Armin Schuster erklärte dazu, dass er sich derzeit bei der Bundesregierung für die Schaffung eines neuen Ausreisezentrums am Leipziger Flughafen stark machen würde. Den letzten Abschiebeflug nach Georgien hat es übrigens im September letzten Jahres gegeben. Das Land gelte als sicher, weshalb nur 0,7 Prozent der Asylanträge für Menschen von dort bewilligt werden. 

Aktuell gebe es in Sachsen noch knapp 600 ausreisepflichtige Georgier, so Schuster weiter. Zum Stichtag 28. Februar 2025 hätten insgesamt 2280 georgische Staatsangehörige in Sachsen gelebt, darunter 185 mit einer Aufenthaltsgenehmigung und 579 ausreisepflichtige.