- Das Museum Gunzenhauser in Chemnitz bekommt ein neues Lichtkonzept. Der Bund fördert die Umstellung auf LED mit 200.000 Euro. Der Freistaat könnte die Summe verdoppeln.
400.000 Euro? Es werde Licht bei Gunzenhauser
Im Museum Gunzenhauser soll es heller, moderner und sparsamer werden. Der Bund fördert ein neues Lichtkonzept mit 200.000 Euro. Das teilte die Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Nora Seitz mit.
Das Geld kommt aus dem Förderprogramm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen“. Kurz: INK. Darüber fließen in diesem Jahr rund 27 Millionen Euro in Kultureinrichtungen in ganz Deutschland. Auch Chemnitz ist dabei.
Gunzenhauser rüstet auf LED um
Konkret geht es im Gunzenhauser um besseres Licht. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hatte bekanntgegeben, welche Einrichtungen in diesem Jahr Geld bekommen. Das Chemnitzer Projekt trägt offiziell den Titel „Fortführung der Maßnahmen im Museum Gunzenhauser: Umstellung von Halogen auf LED im Oberlichtsaal und weiteren Etagen des Museums“.
Nora Seitz sagt dazu: „Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt in Chemnitz realisiert werden kann. Energietechnisch ist die Umstellung dringend notwendig, die aktuelle Beleuchtungssituation ist aus dem Jahr 2007.“
Freistaat könnte Summe verdoppeln
Der Bund stellt 200.000 Euro bereit. Nora Seitz geht davon aus, dass der Freistaat die Summe in gleicher Höhe ergänzt. Das sei bei solchen Programmen üblich, so die Bundestagsabgeordnete. Damit könnten am Ende 400.000 Euro für das Gunzenhauser zur Verfügung stehen.
Allerdings bleibt die genaue Förderhöhe offen. Weder das Museum noch die Stadtverwaltung geben derzeit Auskunft dazu.
Kunst im richtigen Licht
Nach Einschätzung von Seitz geht es aber nicht nur ums Sparen. Das neue Licht soll auch den Ausstellungen helfen. Sie sagt: „Das zeitgemäße Beleuchtungskonzept wird dann auch dazu führen, die Kunstwerke in den wirklich sehr guten Ausstellungen stimmig im richtigen Licht zeigen zu können.“
