- Die neue sächsische Jugendherberge ...
- ... idyllisch gelegen direkt am Markkleeberger See.
24. sächsische Jugendherberge am Markkleeberger See eröffnet
Am Markkleeberger See ist am Mittwochmittag die neue Jugendherberge an den künftigen Betreiber, das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH), übergeben worden. Sie ist Nummer 24 in Sachsen. Der Gebäude-Komplex bietet 170 Betten in 58 Zimmern - für Schulklassen, aber auch Familien oder Sportler.
„Sie fügt sich architektonisch eindrucksvoll in die Landschaft ein.“
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer lobte: „Das Leipziger Neuseenland zeigt eindrucksvoll, wie ein erfolgreicher Strukturwandel gelingen kann.“ Die neue Jugendherberge sei „ein wichtiges Puzzleteil in einem Gesamtkonzept, das aus einer einst vom Braunkohleabbau geprägten Landschaft einen attraktiven lebens- und zukunftsfähigen Wirtschaftsraum entstehen lässt. Wenn wir Kindern und Jugendlichen zeigen, wie schön und lebenswert unsere Region ist, schaffen wir positive Erinnerungen und Begeisterung für die Zukunft.“
Susan Graf, Vorstandsvorsitzende des DJH-Landesverbandes, sieht es ähnlich: Aus einer ehemaligen Bergbauregion sei „eine vielseitige Kulturlandschaft entstanden“, die man den Gästen näherbringen wolle. Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze ergänzt: „Das Gebäude fügt sich architektonisch eindrucksvoll in die Landschaft ein.“ Für Gäste gebe es im direkten Umfeld dazu ein Freizeitparadies.
Der Bau hat etwa zweieinhalb Jahre gedauert und rund 17 Millionen Euro gekostet. Knapp 16 Millionen (15,86) waren Fördermittel - im Rahmen des sogenannten Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG), also für die Wiederbelebung einer früheren Bergbauregion.

