Zeckenplage: Ärzte raten wegen zunehmender FSME-Fälle zur Impfung

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Die von Zecken übertragene Hirnhautentzündung FSME ist in Sachsen auf dem Vormarsch. Bis Mitte Oktober sind schon fast doppelt so viele Erkrankungen registriert worden. 23 Fälle gab es, elf mehr als im gesamten Vorjahr, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Die meisten Erkrankungen wurden im Vogtland und im Erzgebirge gemeldet.

In besonders schweren Fällen kann es zur Gehirnentzündung und zur Schädigung des Rückenmarks kommen, im Extremfall verläuft die Krankheit tödlich.

Für die Behandlung gibt es keine Medikamente, Ärzte raten zur Schutzimpfung, deren Kosten die Krankenkasse in den Risikogebieten übernimmt. Dazu gehören u.a. das Erzgebirge, das Vogtland und der Kreis Zwickau.