• Durch einen festen Zaun sollen verhindert werden, dass Wildschwein von Polen nach Deutschland einwandern können. Er ist ein Meter hoch. Der Zaun wird entlang der Neiße gezogen. Foto: dpa

    Durch einen festen Zaun sollen verhindert werden, dass Wildschwein von Polen nach Deutschland einwandern können. Er ist ein Meter hoch. Der Zaun wird entlang der Neiße gezogen. Foto: dpa

Weitere Schweinepest-Fälle im Kreis Görlitz

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Die Zahl der Schweinepest-Fälle im Kreis Görlitz hat sich weiter erhöht. Der Erreger wurde mittlerweile bei sieben Wildschweinkadavern oder Teilen von Kadavern nachgewiesen, so das Sächsische Sozialministerium. Das Ergebnis eines Verdachtsfalls steht noch aus.   Die infizierten Tiere wurden in der Sperrzone unweit des ersten Fundortes bei Pechern an der Neiße entdeckt.

Die sogenannte Fallwildsuche wurde inzwischen abgeschlossen. Das Ministerium hält offenbar eine Erweiterung der Sperrzone (ziviler Teil – 5.500 Hektar) nicht für nötig. Die Ergebnisse des militärischen Teils liegen noch nicht vor. Sie werden Anfang kommender Woche erwartet. Ein großer Teil der Sperrzone (8.000 Hektar) erstreckt sich auf den Truppenübungsplatz Oberlausitz. Die Bundeswehr ist derzeit dabei, das Gelände einzuzäunen.

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, kann aber für die Landwirte in der Region verherrende Folgen haben.