Warnstreiks im Einzelhandel erreichen Dresden und die Lausitz

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Nachdem am vergangenen Wochenende in Thüringen und Sachsen-Anhalt in mehreren Einzelhandelsunternehmen gestreikt wurde, setzt ver.di die Streiks heute bei IKEA in Dresden und in mehreren Kaufländern in Dresden und Ostsachsen  z.B in Görlitz, Hoyerswerda und Großröhrsdorf  fort. Um 09:00 Uhr sind zahlreiche Mitarbeiter zu einer Streikversammlung vor dem schwedischen Einrichtungshaus im Dresdner Elbepark zusammengekommen.

„Das Arbeitgeberangebot von gerade mal 1 % in diesem Jahr, einer 3jährigen Laufzeit und unterschiedlichen Erhöhungszeitpunkten, je nachdem, wie ein Unternehmen durch die Pandemie gekommen ist, ärgert uns. Von Wertschätzung keine Spur“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

Die Umsatzsteigerungen gerade im Lebensmitteleinzelhandel waren gigantisch und jetzt kleckern die Arbeitgeber, dass nehmen ihnen die Beschäftigten sehr übel. Deswegen gehen die Beschäftigten auf die Straße“, sagt Jens Uhlig, für den Handel in Dresden zuständig.

Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Die nächste Gesprächsrunde ist für den 24. Juni in Leipzig angesetzt.