Verdi streikt am Dienstag - DVB betroffen

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Für Benutzer von Bussen und Bahnen der DVB könnte es am kommenden Dienstag stressig werden. Mit Beginn der Frühschichten hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Beschäftigten von Verkehrsbetrieben zu Warnstreiks aufgerufen. So sollen in Dresden Straßenbahnen und Busse in den Betriebshöfen bleiben, wie der Verdi-Landesbezirk in Leipzig mitteilte. Mit den Warnstreiks beteilige sich Sachsen an bundesweiten Aktionen.

Verdi hat allerdings nur dazu aufgerufen bei den Dresdner Verkehrsbetrieben zu streiken. Das bedeutet alle anderen Verkehrsunternehmen fahren nach Plan, so VVO-Pressesprecher Christian Schlemper. Für die Dresdner heißt das nach aktuellem Stand, dass sie trotz Streik auf die S-Bahnen oder Regionalbusse ausweichen könnten. 

Verdi will damit einen bundesweiten Tarifvertrag für die 87 000 Beschäftigten durchsetzen. Dabei gehe es unter anderem um Nachwuchsförderung, Zulagen für Schichtdienste sowie den Ausgleich von Überstunden. Die Arbeitgeber stünden einer bundesweit einheitlichen Regelung bislang ablehnend gegenüber, so Verdi.

Jürgen Becker, Verdi-Gewerkschaftssekretär

Jürgen Becker, Verdi-Gewerkschaftssekretär