• Ryan Breece und Robbie Wagemann konnten beim Supercross jubeln. Foto: Thorsten Horn

    Ryan Breece und Robbie Wagemann konnten beim Supercross jubeln. Foto: Thorsten Horn

Supercross Chemnitz geht in die Zwangspause

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Mehr als 10.000 Motorsportfans waren am Wochenende beim Internationalen Supercross in der Chemnitzer Messe dabei. Den Titel "König von Chemnitz" in der Topklasse SX1 holte sich der US-Amerikaner Ryan Breece. Der Lokalmatador Dominique Thury aus Schneeberg schaffte wieder den Einzug ins Finale und wiederholte seinen siebenten Rang vom Vortag. In der Klasse SX2 hieß der Sieger, wie am Freitag, Robbie Wageman, der sich damit souverän zum „Prinz von Chemnitz“ krönte.

Es war das vorerst letzte Rennen dieser Art. Im nächsten Jahr wird die Veranstaltung pausieren. Messechef Ralf Schulze begründet das mit einer Neuausrichtung. Außerdem müssten neue Sponsoren gesucht werden. „Das Supercross ist für uns ein sehr großes Event, welches wirtschaftlich nur gemeinsam mit Partnern und Sponsoren gestemmt werden kann" erklärte Schulze. "Wir sind derzeit in Verhandlung mit Partnern, die uns hier zusätzlich unterstützen können und hoffen, dass uns dies mit geballter Kraft gelingt."

Schulze ist zuversichtlich, dass es 2021 wieder ein Supercross-Rennen in Chemnitz gibt. 2003 wurde das Supercross Chemnitz als einzige derartige Veranstaltung in Ostdeutschland ins Leben gerufen und war nach dem Ausstieg von München eine von noch drei Stationen des ADAC SX Cups.