• Foto: dpa

    Foto: dpa

Schweinepestgefahr! Sachsen verstärkt Schutz

Zuletzt aktualisiert:

Sachsen verstärkt den Schutz gegen die Afrikanische Schweinpest. An der gesamten fast 130 Kilometer langen Grenze zu Polen werden Zäune errichtet. Sie sollen Wildschweine abhalten, nach Deutschland einzudringen.Sachsen gibt dafür eine Viertelmillion Euro aus. Es dürfe keine Möglichkeit ungenutzt gelassen werden, das Risikio zu verringern, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping heute in Bad Muskau. Die Barrieren bestehen aus einem Elektrozaun und Abwehrnetzen.

Polen hatte in dieser Woche einen Schweinepestfall in der Woiewodschaft Lebus gemeldet – nur zwölf Kilometer von Bad Muskau entfernt. Wildschweine sind Übertrager der Erreger. Die Seuche ist für den Menschen aber ungefährlich.

Allerdings dürfte der erste Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein in Deutschland wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Bundesrepublik würde den Status als «seuchenfrei» verlieren, es drohen Exportstopps für Schweinefleisch. 

 

Audio:

Gesundheitsministerin Petra Köpping