• Grenzstein an der Heidehöhe bei Gröden (Brandenburg) bzw. Strauch (Sachsen). Dort befindet sich ein trigonometrischen Punkt. "Er diente zur Erstellung eines trigonometrischen Netzes der Königlich-Sächsischen Triangulation, die von 1862 bis 1890 auf dem Staatsgebiet des Königreiches Sachsen durchgeführt wurde und als Lebenswerk des sächsischen Professors Christian August Nagel gilt. " (Quelle Wikipedia). Die Heidehöhe gilt mit 201 Metern als größte Erhebung in Brandenburg.

Sachsen wird neu vermessen

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Sachsen wird neu vermessen. Die Teams nehmen sich 16 Punkte im Freistaat vor. Sie werden 24 Stunden lang neu eingemessen, z.B. in Niesky und Schmorkau bei Königsbrück. Um höchste Genauigkeit zu erzielen, nutzen die Fachleute gleich drei Satelliten-Navigationssysteme. Die Daten haben praktischen Nutzen, z.B. für Landwirte oder das autonome Fahren. 

Die Vermessungstrupps sind bis Mitte Juli unterwegs. Dann geht es an die Auswertung. Sie werde mehrere Monate dauern, so  Martin Köhr vom Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen.  

Seit der letzten Messung 2008 können sich Messpunkte verändert haben, z.B. durch Rutschungen im Bergbau oder auch  durch Erschütterungen von Großbaustellen.