• Symbolbild: Redaktion.

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Riesenschwibbogen in Johanngeorgenstadt beschmiert - Staatsschutz ermittelt

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Unbekannte haben den riesigen Schwibbogen in Johanngeorgenstadt beschmiert. Auf der Rückseite des weithin sichtbaren Lichterbogens am Platz des Bergmanns hinterließen die Täter mit schwarzer Farbe zwei große Hakenkreuze. Laut Polizei ein mal ein Meter groß das eine, halb so groß das andere.

Außerdem schmierten sie den Schriftzug “Refugees welcome” und “NOT” mit roter Farbe. Der Staatsschutz ermittelt.

Der Vorfall hatte sich bereits Ende August, Anfang September ereignet. Die Stadt habe jedoch erst am Mittwoch Anzeige erstattet, so die Polizei. Laut Bürgermeister Holger Hascheck habe man abwarten wollen, bis der Eigentümer des Schwibbogens aus dem Urlaub zurück war. Man habe versucht, die Hakenkreuze zu entfernen, doch das sei wegen des Stahlbetons, aus dem der Bogen gefertigt ist, nicht ganz gelungen.

Der Schwibbogen gilt als der größte frei stehende Schwibbogen der Welt. Er ist 25 Meter breit, mit Kerzen 14,5 Meter hoch und besteht aus 700 Tonnen Stahlbeton und 15 Tonnen Edelstahl.