RB Leipzig verliert deutlich in Frankfurt

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RB Leipzig hat das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt klar mit 0:4 verloren.

"Das Spiel ist hochverdient verloren gegangen", sagte RB-Trainer Domenico Tedesco bei Sky. "Wir haben komplett die Basics vermissen lassen, wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Platz. (...) Wir waren grottenschlecht, wirklich, Katastrophe." Das sei "viel zu wenig" für die Ansprüche von RB Leipzig.

Dabei hatte Tedesco nach dem lockeren Einzug in die zweite Pokalrunde unter der Woche zur großen Rotation angesetzt und mit der Rückkehr von sechs Stammspielern seine vermeintlich beste Startelf ins Rennen geschickt. Schon nach zehn Minuten musste Tedesco jedoch umstellen, weil sich Dani Olmo verletzte und nicht weitermachen konnte. Für den Spanier kam Emil Forsberg.

Beide Teams lieferten sich zu Beginn einen offensiven Schlagabtausch. Die Eintracht bejubelte auch ein frühes Tor durch Kamada, doch der Japaner stand beim Pass von Randal Kolo Muani im Abseits. Beim 1:0 nach gut einer Viertelstunde ging dann alles mit rechten Dingen zu, als der Mittelfeldspieler eine Kopfballvorlage von Kolo Muani aus Nahdistanz ebenfalls per Kopf ins Netz verlängerte.

Beflügelt von der Führung drehte Frankfurt nun immer mehr auf und belohnte sich mit dem zweiten Treffer. Rode traf mit einem Linksschuss, der von RB-Verteidiger Willi Orban noch entscheidend abgefälscht wurde. Wieder hatte der im Sommer vom FC Nantes gekommene Kolo Muani aufgelegt. Pech dann für Rode: Nach gut einer halben Stunde musste der Eintracht-Kapitän verletzt vom Platz. Für ihn kam der von Paris Saint-Germain ausgeliehene Eric Ebimbe zu seinem Bundesligadebüt.

Am Spielverlauf änderte das vorerst nichts. Obwohl Tedesco sein Team an der Außenlinie immer wieder gestenreich antrieb, blieben die Sachsen im Angriff harmlos. Das Sturmduo Timo Werner und Christopher Nkunku kam überhaupt nicht zum Zug. Die Eintracht strahlte wesentlich mehr Gefahr aus, auch wenn es bis zur Pause keine weiteren Chancen gab.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste mit Dominik Szoboszlai und mehr Schwung aus der Kabine. Nkunku bot sich die erste Chance zum Anschluss, doch der Franzose zielte aus zehn Metern zu hoch. Doch dann war wieder die Eintracht am Zug. Zunächst scheiterte Mario Götze frei stehend am gut reagierenden RB-Torwart Peter Gulacsi, doch dann sorgten Tuta und Borré mit ihren Treffern für ausgelassene Jubelstimmung (mit dpa).