• Stationäres Hospiz in Niesky. Foto: kmk

    Stationäres Hospiz in Niesky. Foto: kmk

Raum der Stille in Niesky

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Ein Raum der Stille ist im Hospiz in Niesky eröffnet worden. Dort können sich Angehörige  zurückziehen. Er wurde gestern Nachmittag übergeben.  Ein Berliner Künstler hat den Raum gestaltet, das Glasbild im Eingangsbereich, das einen Lebensstrom darstellen soll,  stammt von Thomas Backhaus aus Görlitz. 

Pfarrerin Christiane Bättermann: "Wer im stationären Hospiz unterwegs ist, kann den Raum der Stille
nicht verfehlen. Schon die Eingangstür lässt vermuten, dass man hinter ihr einen geschützten Ort findet, der zur inneren Einkehr ein­lädt. Und wirklich, öffnet man die Tür, so ergibt sich dem Besucher
ein beeindruckendes Gesamtensemble, das man auf sich wirken lassen möchte. Der Raum selbst wurde von den Wänden bis zur Decke mit warmen Grüntönen lasiert...Er steht gewissermaßen für das irdische Hiersein auf Erden. Das zentrale Gestaltungselement des Raumes, das un­weigerlich den Betrachter in seinen Bann zieht, ist ein aufwendig gestaltetes Holzrelief, das gleichermaßen durch seine Strahlkraft, seine Anmut und Feinheit besticht".

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Schwester Sonja