Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsfirmen spüren Konjunkturflaute

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Die ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie rechnet mit Umsatzeinbußen. "Aller Voraussicht nach werden wir im laufenden Jahr den 2018 erwirtschafteten Gesamtumsatz von 1,87 Milliarden Euro nicht erreichen können», erklärte Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Branchenverbandes, am Montag bei einem Branchentag im Vogtland. Mit einem Exportanteil von durchschnittlich 45 Prozent sei man den gegenwärtig negativen Trends in der globalen Wirtschaft extrem ausgesetzt. Große Probleme würden zudem die Russland-Sanktionen und die hohen Energiepreise in Deutschland bereiten. Die Branche hat im Osten 16 000 Beschäftigte. (dpa)