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Neuer GGZ-Chef: Wohnen bleibt für Zwickauer bezahlbar

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Die GGZ besitzt rund 7.000 Wohnungen, außerdem eine Schwimmhalle, ein Stadion und noch mehr. An der Spitze gab es nun einen Wechsel, und der geschah geräuschlos. Thomas Frohne ging nach achteinhalb Jahren praktisch in den Ruhestand, am Montag begann die erste Arbeitswoche von Alexander Conrad, dem neuen Geschäftsführer. Der 49-Jährige kündigte zunächst einmal etwas an, was bleiben soll: Die GGZ wird nach seinen Worten auch künftig ein bezahlbares Zuhause ermöglichen.

Erschwinglich sollen nicht nur die Kaltmieten sein, sondern auch die Nebenkosten. Damit ist eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Zeit genannt. „Alle reden davon, dass die Energie in Deutschland CO2-neutral werden soll, also auch in Zwickau,“ so Alexander Conrad, „und wir müssen sicherstellen, dass eine zukunftsfähige Energieversorgung vorhanden und für alle bezahlbar ist.“

Die Energiewende bringt Investitionen mit sich, daneben kostet der Erhalt der bestehenden Wohnhäuser erhebliche Summen. Trotzdem ist Aufwertung weiter ein Schwerpunkt, auch Neubau gehört dazu – im nächsten Jahr soll in Neuplanitz mit dem Bau von Reihenhäusern begonnen werden. Abriss könne es noch punktuell geben, sagte Alexander Conrad. Die GGZ hat da keinen allzu großen Handlungsbedarf, denn 91,5 Prozent der Wohnungen sind vermietet. 

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