• SEK-Beamte im Einsatz mit der Maschinenpistole MP 5. Symbolbild. Foto: Tino Plunert

    SEK-Beamte im Einsatz mit der Maschinenpistole MP 5. Symbolbild. Foto: Tino Plunert

Neue Gewehre für sächsische Polizei

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Die sächsische Polizei hat die ersten neuen Dienstgewehre erhalten. Damit ausgerüstet wurde die Polizeihochschule in Rothenburg. Das sagte uns die Sprecherin des Polizeiverwaltungsamtes, Wibke Sperling. Derzeit werden die Einsatztrainer an der neuen Waffe in Bautzen ausgebildet.

Mit dem neuen Modell der Firma C.G.Haenel aus Suhl wird die  mehr als 50 Jahre alte Maschinenpistole MP 5 von Heckler & Koch ersetzt. Die sächsische Polizei bekommt insgesamt rund 2.300 neue Gewehre.  Es handelt sich um die  halbautomatische Lang-Schusswaffe  „CR 223“ – mit längenverstellbarer Schulterstützte, mechanischem Klappvisier und Magazin mit 30 Schuss.  

Die Treffsicherheit sei größer als beim Modell – auch bei größeren Entfernungen, sagte uns die Sprecherin der Polizeihochschule Rothenburg. "Die Maschinenpistole verschießt die gleiche Munition. Vorteile gegenüber der Pistole sind eine höhere Magazinkapazität und Treffsicherheit. Bei Reichweite und Durchschlagskraft sieht die Polizei aber keine – so wörtlich – „signifikante Mehrleistung“."

Was passiert mit den alten Maschinenpistolen? Sie werden entweder vernichtet oder an Polizeien anderer Bundesländer oder an die Bundespolizei abgegeben.