• Blick auf die Königstraße von Helmut Brückner. Foto: Schloßbergmuseum

    Blick auf die Königstraße von Helmut Brückner. Foto: Schloßbergmuseum

Museum zeigt Wiederaufbau von Chemnitz

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Die Zerstörung von Chemnitz im 2. Weltkrieg jährt sich im März zum 75. Mal - aus diesem Anlass gibt es im Schloßbergmuseum ab Sontag eine neue Sonderausstellung. Sie widmet sich dem Wiederaufbau der Stadt in den acht Jahren nach Kriegsende.

Fotos, Filme und Dokumente zeigen, wie sich unter enormen Anstrengungen das Leben langsam wieder normalisiert hat. Die Schau schlägt einen Bogen von der pulsierenden Vorkriegs-City über die Trümmerfrauen bis zum Jahr 1954, als mit den neuen Häusern auf der Inneren Klosterstraße die erste Etappe des Wiederaufbaus abgeschlossen wurde.

Chemnitz wurde im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges insgesamt zwölf Mal Ziel amerikanischer und britischer Luftangriffe, nachdem Hitler-Deutschland Tod und Zerstörung über Europa gebracht hatte. Rund 4.000 Menschen fanden dabei den Tod. Die Innenstadt wurde nahezu vollständig zerstört und in ein riesiges Trümmerfeld verwandelt.

Die Sonderschau zum Wideraufbau von Chemnitz wird am 16. Februar um 11 Uhr eröffnet und ist bis zum 1. Juni 2020 im Schloßbergmuseum zu sehen.

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Museumschef Uwe Fiedler hören