• Grippevirus. Foto: Pixabay

    Grippevirus. Foto: Pixabay

Mehr Grippefälle in der Oberlausitz

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Die Zahl der Grippefälle im Kreis Bautzen ist deutlich angestiegen. Dem Gesundheitsamt wurden in der vergangenen Woche 15 neue Erkrankungen gemeldet. Zum Jahreswechsel waren es nur sechs. Im Nachbarkreis Görlitz wurden seit Jahresbeginn 14 neue Erkrankungen festgestellt. Todesfälle gab es in dieser Saison noch nicht.

Grippeimpfstoff sei im Gesundheitsamt noch vorrätig, teilte die Kreisverwaltung Bautzen mit. 

Generell wird die Grippeimpfung in Sachsen ab dem 7. Lebensmonat empfohlen. Besonders wichtig ist sie für Menschen, die im Erkrankungsfall mit einem erhöhten Komplikationsrisiko rechnen müssen. Dabei ist zum Beispiel an Patienten mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels und einer Abwehrschwäche zu denken. Auch für Menschen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind und dies für andere darstellen, sowie für jene, die in großen Gemeinschaftseinrichtungen leben, ist eine Schutzimpfung sinnvoll.

Je größer die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung ist, desto weniger Chancen hat die Grippe sich in der Bevölkerung auszubreiten.