• Die Jahre für das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde sind gezählt. Eine Müllverbrennungsanlage soll errichtet werden. Foto: Leag

    Die Jahre für das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde sind gezählt. Eine Müllverbrennungsanlage soll errichtet werden. Foto: Leag

Kritik an Müllverbrennungsanlage in Jänschwalde

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Die Pläne für eine Müllverbrennungsanlage in Jänschwalde sind auf Kritik gestoßen. Befürchtet werden Lärm und Gestank sowie Schadstoffe. Rund 150 Einwohner ließen sich gestern Abend über das Vorhaben  informieren. 

Nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe  will Kraftwerksbetreiber Leag  in Jänschwalde einen der größten Müllöfen in Deutschland errichten. Die Anlage sei überdimensioniert. Befürchtet werden Müllimporte. Zudem würden Schadstoffe freigesetzt. Vorwurf: Die im Antrag  beschriebene Anlagentechnik entspreche nicht  vollständig den Anforderungen des EU-Umweltrechts.

Sie sei nicht genehmigungsfähig, ist die ehemalige Grünen-Landtagsabgeordnete und Einwohnerin HeideSchinowsky überzeugt. Jänschwalde dürfe nicht die Müllzentrale Deutschlands werden. Bürger können noch bis Ende September Einwände einreichen.

Der künftige Betreiber hält die Befürchtungen und die Kritik für unbegründet. Die Zusatzbelastungen seien als irrelevant eingestuft worden, sagte uns  Leag-Sprecherin Kathi Gerstner.

Audio:

Kathi Gerstner, Leag-Sprecherin