Kein Warmwasser mehr in Kitas und Schulen: Linke reagiert mit Unverständnis

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Die Zwickauer Linke-Fraktion hat mit Unverständnis auf die Energiespar-Idee der Stadtverwaltung reagiert, Kindern in Schulen und Kitas das warme Wasser abzudrehen. Gerade Kindergartenkinder machten sich beim Spielen schnell mal dreckig und müssten sich dann mit kaltem Wasser waschen, kritisierte der Fraktionsvorsitzende Bernd Rudolph. Und auch Schülerinnen und Schüler müssten etwa nach dem Sportunterricht duschen können. Die Stadtverwaltung solle nicht in Aktionismus verfallen, sondern sich ein Beispiel am Oberbürgermeister von Reichenbach nehmen und der Regierung die Folgen ihrer Politik vorhalten. Statt die Kosten der Sanktionen auf die Kinder abzuwälzen, müssten die zur Kasse gebeten werden die gar von der Krise profitieren, so Rudolph weiter.

Am Dienstag hatte Zwickau verschiedene Ideen zur Einsparung von Gas- und Energie vorgestellt. Eine davon ist, dass es in Schulen und Kitas in den Toiletten und sanitären Anlagen kein Warmwasser mehr geben soll.