Illegale Geschäfte mit Russland: Leipziger Unternehmer legt Teilgeständnis ab

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Im Prozess um den Leipziger Unternehmer Alexander S. hat der Angeklagte gestern vor dem Oberlandesgericht in Dresden ein Teilgeständnis abgelegt.

Dem 57-Jährigen aus Markleeberg wird vorgeworfen, seit 2017 illegal Teile und Maschinen nach Russland geliefert zu haben, die auch zur Herstellung von ABC-Waffen geeignet waren. 2021 war er deswegen verhaftet worden. Nachdem das Gericht dem Unternehmer eine Höchststrafe von drei Jahren und sechs Monaten Haft zugesichert hatte, gab er zu, dass er auch er auch mit Firmen kooperierte, bei denen er eine Behördengenehmigung gebraucht hätte. 

Das Urteil wird für den Juli erwartet.