„Haben Einiges gut zu machen“: Aue will im Pokal weiterkommen

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Für den FC Erzgebirge Aue ist Kontrahent FC Ingolstadt in der ersten Runde um den DFB-Pokal am Montag (Anstoß 18:30 Uhr) einer der undankbarsten in dieser Saison. Aufsteiger Ingolstadt gilt als sehr heimstark, zudem sind die Schanzer nach zwei Niederlagen zum Saisonstart in Liga zwei angeschlagen und damit besonders gefährlich. „Wir müssen auf Ergebnis spielen und alles raushauen“, sagte Dimitrij Nazarov.

Pokal und Aue - das passt nicht wirklich zusammen. „Seitdem ich in Aue bin, sind wir gefühlt jedes Jahr in der ersten Runde rausgeflogen“, sagte auch Nazarov. Und damit liegt er gar nicht so falsch. Nach der Achtelfinal-Teilnahme in der Saison 2015/16 überstanden die Veilchen nur 2019/20 die 1. Runde, um dann an Fortuna Düsseldorf zu scheitern. Als peinlich empfindet man im Erzgebirge noch immer das Ausscheiden gegen den SSV Ulm vor einem Jahr. „Wir haben Einiges gut zu machen“, betonte Nazarov.

Zwei torlose Unentschieden gegen Nürnberg und St. Pauli haben die Auer im Reisegepäck nach Ingolstadt. Um Weiterzukommen, muss der Ball nun ins gegnerische Tor. Der bisherigen Sturmflaute, die auch durch die Abgänge von Pascal Testroet (Sandhausen) und Florian Krüger (Bielefeld) bedingt ist, hat man in dieser Woche mit der Verpflichtung von Babacar Gueye versucht entgegen zu steuern. Der vom Karlsruher SC geholte Senegalese könnte durchaus in der Startformation von Trainer Aliaksei Shpileuski auftauchen. (dpa)