Grünes Licht für "Waldwächter"-Projekt in der Oberlausitz

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Grünes Licht für das Waldwächter-Projekt auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz. Das Geld für die Umsetzung ist da. Es kann losgehen. Mit Hilfe von Drohnen, Bodensensoren, Künstlicher Intelligenz und 5G sollen Waldbrände frühzeitig lokalisiert und Informationen über den  Borkenkäferbefall von Bäumen rasch an Waldeigentümer weitergegeben werden.  

Das ist Ziel des Projekts: Kameras auf Feuerwachtürmen und Drohnen nehmen Bilder auf. Sie werden zusammen mit Signalen von Wärme-, Rauch- und Geräuschsensoren in Echtzeit zu einer zentralen Datenbank übertragen. Der Auswerter am Bildschirm kann die Feuerwehr dann punktgenau zum Einsatzort lotsen.  Dem Borkenkäfer soll mit einer Frequenzanalyse – auch außerhalb des sichtbaren Lichts - auf die Schliche gekommen werden.

Das Projekt „Waldwächter“ wir vom Bund gefördert und ist auf drei Jahre angelegt.  Die Bundeswehr als Betreiber des Truppenübungsplatzes Oberlausitz stellt das 5-G-Testfeld zur Verfügung. Kooperationspartner sind die Hochschule Zittau-Görlitz, die BTU Cottbus-Senftenberg, Fraunhofer und das Leibnitz-Institut für innovative Mikroelektronik.

Wir haben bereits in der Vergangenheit über das Projekt berichtet. Weitere Infos hier