Gewerkschaftsbund kritisiert Lohnniveau im Erzgebirgskreis

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Höhe des Lohnniveaus in Südwestsachsen kritisiert. Die gestiegenen Preise bei Energie und Nahrungsmitteln verschärften das Problem.

Der Medianlohn, der um Spitzeneinkommen und besonders niedrige Löhne bereinigt wurde, liegt den Angaben nach im Erzgebirgskreis bei rund 2.500 Euro brutto im Monat. Das ist das zweitniedrigste Einkommen in Sachsen und deutlich weniger als der Bundesschnitt von 3.500 Euro.

DGB-Regionalgeschäftsführer Ralf Hron sagte: "Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit von Energieeinsparung müssen jetzt erst einmal viele wichtige Zukunftsfragen im Zusammenhang mit den Preisanstiegen und dem Lohnniveau beantwortet werden."