• "Geisterspiele? - Nicht in Zwickau" - so lautet die Überschrift des Statements der aktiven Fanszene in Zwickau. © Ralph Köhler/ propicture

    "Geisterspiele? - Nicht in Zwickau" - so lautet die Überschrift des Statements der aktiven Fanszene in Zwickau. © Ralph Köhler/ propicture

Gegen Geisterspiele - Zwickauer Fanszene stärkt FSV den Rücken

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Die aktive Fanszene in Zwickau hat sich dafür ausgesprochen, den Spielbetrieb im deutschen Profifußball bis auf Weiteres ruhen zu lassen. "Damit wollen wir den Verantwortlichen des FSV den Rücken stärken, sich weiterhin gegen eine zeitnahe Wiederaufnahme des Ligabetriebs und gegen Geisterspiele auszusprechen", heißt es in einem bei Facebook veröffentlichten Statement.

Trotz des umfangreichen Hygienekonzeptes vom DFB bestehe mindestens ein Restrisiko, das Coronavirus weiter zu verbreiten. Außerdem sei mit einem ungleichen Wettbewerb zu rechnen, weil einige Vereine schon seit Wochen trainieren, andere - wie der FSV - nicht. Ein verzerrter Wettbewerb sei weder im Sinne der Fans, noch im Sinne des Sports. Fußballclubs und Verbände sollten eine solidarische Lösung finden, schlagen die Fans vor. Zum Beispiel nach dem Vorbild der Handball- oder Eishockey-Liga, schlagen die Fans vor.

Im Resümee heißt es: "DFB, DFL und der gesamte Profifußball haben sich so weit von der Basis und der Anhängerschaft entfernt wie nie zu vor. Sie zeigen in diesen Tagen ihr wahres Gesicht. Die Gesundheit der Spieler, ein gerechter Wettbewerb, verantwortungsvoller Umgang mit Testressourcen und die Vorbildfunktion werden zur Nebensache. Man opfere sie für einige Millionen von Euro und die damit verbundene Rettung eines schon kranken Systems."