FSV erkämpft Punkt in Dresden

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Der FSV hat sich im letzten Drittliga-Spiel des Jahres einen Punkte gekämpft. Die Rot-Weißen spielten bei Dynamo Dresden 0:0.  27 090 Zuschauer verfolgten ein zu jederzeit offenes aber fußballerisch eher dürftiges Sachsenduell. 

Trainer Markus Anfang musste seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden am Dienstag auf drei Positionen verändern. Für Ahmet Arslan, Stefan Kutschke (beide 5. Gelbe Karte) sowie Claudio Kammerknecht (Oberschenkel) rückten Akaki Gogia, Niklas Hauptmann und der zuletzt gesperrte Kapitän Tim Knipping in die Anfangsformation.

Dynamo war zu Beginn die aktivere Mannschaft, tat sich in der Offensiv aber erneut schwer. Selbst vielversprechende Angriffe führten nicht zu Torabschlüssen, weil Dresdens Mittelfeld die Bälle oft leichtsinnig herschenkte. Zwickau fand in der Folge über den Kampf immer besser in die Partie. Ronny König (26.) und Dominic Baumann (36.) hatten gute Chancen, den FSV in Führung zu bringen.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Pause. Die Partie wurde zunehmend lebhafter. Das lag vor allem daran, dass beide Hintermannschaften nachlässiger verteidigten als zuvor. Nach einer kniffligen Situation im Zwickauer Strafraum (62.) hätten die Dresdner einen Strafstoß zugesprochen bekommen können. Schiedsrichter Patrick Schwengers bewertete das Einsteigen von FSV-Verteidiger Robin Ziegele gegen Niklas Hauptmann jedoch als nicht strafbar. Auf der Gegenseite scheiterte Dominic Baumann am hervorragend reagierenden SGD-Schlussmann Sven Müller (72.). In der Schlussphase versuchte Dynamo alles, um den Sieg zu erzwingen, verzweifelte dabei jedoch an den tapfer verteidigenden Gästen. (dpa)