Frau in Leipzig getötet - Mordprozess muss neu beginnen

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Der Mordprozess nach dem gewaltsamen Tod einer 43-Jährigen in Leipzig muss neu gestartet werden. Ein Richter der 1. Strafkammer am Landgericht Leipzig sei erkrankt, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Die Verhandlung sei nun für den 1. Juli terminiert.

Der Mordprozess hatte am 3. Juni begonnen. Damals war jedoch lediglich die Anklage verlesen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 40-Jährigen vor, seine Bekannte vor einem halben Jahr heimtückisch und aus niederen Beweggründen getötet zu haben.

Die beiden Deutschen hatten sich über das Internet kennengelernt und eine lockere Beziehung geführt. Als der Mann mehr wollte, wies ihn die 43-Jährige laut Anklage zurück. Zudem hatte sie eine Beziehung zu einem anderen Mann begonnen.

Einen Tag nach Weihnachten soll sich der Angeklagte unter dem Vorwand, ein klärendes Gespräch führen zu wollen, Zugang zur Wohnung der Frau verschafft haben. Dort habe er die 43-Jährige zu Boden geschlagen, sich auf ihren Brustkorb gekniet und sie erwürgt, schilderte Diekmann. Das Opfer habe nicht mit einem Angriff rechnen können.

Das Landgericht hat weitere Verhandlungstermine bis Mitte Juli angesetzt. (dpa)