Ermittlungen nach Demos in Dresden - Journalisten genötigt

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Nach zwei Versammlungen von Kritikern der staatlichen Corona-Beschränkungen in Dresden hat die Polizei drei Ermittlungsverfahren eingeleitet. So soll am Samstagnachmittag ein 38-Jähriger zwei Journalisten genötigt haben. Ein weiterer Teilnehmer habe gegen das Vermummungsverbot verstoßen, indem er eine Schweißermaske trug, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Im dritten Fall geht es um Beleidigung: Dabei soll ein 47-Jähriger den Demo-Teilnehmern den Mittelfinger gezeigt haben. Die beiden Versammlungen fanden auf dem Theaterplatz und auf der Pieschener Allee statt. Einige Teilnehmer seien in einem Autokorso nach Dresden gekommen. Die Polizei war wegen der Demonstrationen mit 100 Beamten im Einsatz.