• Der "Clan" der Zebramangusten im Görlitzer Tierpark. Foto: C. Hammer

    Der "Clan" der Zebramangusten im Görlitzer Tierpark. Foto: C. Hammer

Ein Schwein weniger in Görlitz

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Antreten zum Zählappell! Im Görlitzer Tierpark war in den vergangenen Tagen Inventur angesagt. Wie in jedem Jahr – eine Herausforderung für die Mitarbeiter. Es soll ja schließlich alles, was kreucht und fleucht, auch möglichs genau erfasst werden.

599 Tiere - 87 Arten

Das Ergebnis: Im Görlitzer Tierpark leben  599 Bewohner. Es handelt sich um 87 Arten . Bei der Inventur vor einem Jahr wurden 550 Tiere erfasst und damit knapp 50 weniger. So haben Himalayakreuzschnäbel, Steppenlemminge und Zwergseidenaffen ein neues Zuhause in Görlitz gefunden.

Schwein "Hulda" ist nicht mehr da

Dagegen sind die Gehege von Bartagame,  Brillenschaf  und Protestschwein "Hulda" verwaist. Sie befinden sich nicht mehr im Bestand des Tierparks. "Hulda war ein super-nettes Tier. Sie hatte aber Gelenkprobleme. Wir haben uns deshalb von ihr verabschiedet", bedauert Catrin Hammer.

 Richtig gerappelt hatte es im Gehege der Zebramangusten. _Sie brachten 25 Junge zur Welt. Der Clan hat jetzt 42 Mitglieder. Das Tierpark-Team freut sich auch über Zuchterfolge bei den Singschwänen und den Krokodilschwanzechsen. Auch die Edwardsfasane und Vietnam-Sikahirsche waren fleißig, haben sich fortgesetzt, ebenso die Gänsegeier und die Roten Pandas.

 

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Reporter Knut-Michael Kunoth