Dynamo reist mit Respekt nach Heidenheim

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Dynamo Dresdens Trainer Alexander Schmidt blickt mit viel Respekt auf die Arbeit des kommenden Gegners 1. FC Heidenheim und dessen Trainer Frank Schmidt. «Was der dort leistet, ist aller Ehre wert», erklärte der 52 Jahre alte Coach des sächsischen Fußball-Zweitligisten am Freitag. «Der Club ist sehr gut geführt, steht auch in schwierigen Zeiten hinter dem Trainer. Das hat sich bezahlt gemacht. Er hat die richtig nach oben gebracht und stabil gemacht.»

Fast 14 Jahre ist Frank Schmidt inzwischen Trainer in Heidenheim. Sein Namensvetter Alexander absolviert zur Partie am Sonntag (13.30 Uhr) erst seinen 139. Arbeitstag für Dynamo. Ein langfristiges Engagement kann er sich aber auch bei den Sachsen vorstellen. «Es ist schon denkbar. Ich war auch bereits zwölf Jahre bei 1860 München - wenn auch nicht durchgängig bei der ersten Mannschaft», erklärte Schmidt.

Ein Sieg in Heidenheim wäre zumindest ein weiterer kleiner Schritt dorthin. Es wäre der vierte für den Aufsteiger, der bisher unter seinem Coach ligaübergreifend in elf Partien nur einmal verloren hat. Die deutliche 0:3-Niederlage gegen den SC Paderborn vor der Länderspielpause spiele in den Köpfen aber keine Rolle mehr.

Vielmehr hat Schmidt die spielfreie Zeit genutzt, seine Mannschaft auf den kommenden Gegner vorzubereiten. «Wir sollten nicht in den Rückstand geraten, denn Heidenheim ist eine sehr disziplinierte Mannschaft», warnte der 52-Jährige. Vor allem Stürmer Tim Kleindienst dürfe man nicht «zum Leben erwecken».