Dynamo-Coach verteidigt Chris Löwe nach Kritik

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Dynamo-Trainer Markus Kauczinski hat die Kritik seines Spielers Chris Löwe an der Deutschen Fußball Liga verteidigt. «Mit Sicherheit hätte ich es anders formuliert und wahrscheinlich zwei Sätze weggelassen. Aber in der Botschaft denken wir das Gleiche», sagte der Coach des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten am Freitag auf einer Video-Pressekonferenz.

Löwe hatte nach der 0:2-Niederlage am Donnerstagabend in Kiel deutliche Worte gegenüber der DFL gewählt. Grund war der enge Spielplan, der Dynamo nach einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne aufgrund mehrfacher positiver Corona-Tests und nur einer Woche Training auferlegt wurde. «Auch ich habe daran zu knabbern. Der Spielplan ist für uns schwerer als für andere. Ich bin vielleicht altmodisch, aber Wettkampf und Chancengleichheit sind für mich das A und O, weil ich mich mit dem, was ich trainiere, auch vergleichen will», sagte Kauczinski.

Die Niederlage in Kiel war das siebte Spiel für die Dresdner innerhalb von 19 Tagen. Bereits am Sonntag (15.30 Uhr) muss Dynamo beim SV Sandhausen ran. Dort braucht das Liga-Schlusslicht dringend einen Sieg, denn mit 28 Punkten und bei noch zwei ausstehenden Spielen hat die SGD fünf Zähler Rückstand auf den Relegationsrang.

Audio:

Kauczinski zur Löwe-Kritik

#Kauczinski: „Chris #Löwe hat gestern das formuliert, was wir alle im Kopf und im Herzen tragen. Ich hätte mit Sicherheit andere Worte gewählt, aber die Botschaft dahinter ist richtig.“ #SVSSGD#sgd1953

— SG Dynamo Dresden (@DynamoDresden) June 19, 2020