• Dynamos Mittelfeldspieler Josef Husbauer reagiert enttäuscht auf die Bielefelder Gegentreffer

Dynamo chancenlos in Bielefeld

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Weiterer Rückschlag für Dynamo Dresden im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga: Drei Tage nach der Niederlage gegen den Hamburger SV unterlag das Schlusslicht auch am Montagabend im Nachholspiel bei Arminia Bielefeld mit 0:4 (0:1) und hat bei noch drei ausstehenden Spielen sowie fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer nur noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib.

Jonathan Clauss (10.), Andreas Voglsammer (62.), Fabian Klos (65.) und Cebio Soukou (87.) erzielten in der Schüco-Arena die Tore für das Team von Uwe Neuhaus, das den Aufstieg ins Oberhaus so gut wie sicher hat. «Dass die Arminia zurecht an der Tabellenspitze steht, wussten wir. Nach dem zweiten Tor hatten wir nicht die Kraft und die Energie zurückzukommen. Dafür ist das Programm zu beschissen», erklärte Dynamos Coach Markus Kauczinski nach dem Abpfiff beim Pay-TV-Sender Sky.

Der 50-Jährige tauschte sein Team im Vergleich zur Niederlage vom Freitag gegen den HSV auf sechs Positionen, doch gegen den Aufstiegsaspiranten konnte seine Mannschaft nicht viel entgegensetzen.

So klar die Rollen vor dem Spiel verteilt waren, sie blieben es auch auf dem Feld. Die Hausherren dominierten das Geschehen von Beginn an, ließen Ball und Gegner laufen. Das frühe Führungstor durch Clauss war dabei Ausdruck der Bielefelder Überlegenheit. Der 27 Jahre alte Franzose kam auf Pass von Marcel Hartel frei vor Kevin Broll zum Abschluss und ließ Dynamos Schlussmann mit seinem Lupfer keine Chance.

Erst nach dem Gegentor fand Dynamo etwas besser in die Partie und begegnete der Arminia auf Augenhöhe. Patrick Schmidt (23.) ließ dabei die beste Gelegenheit zum Ausgleich liegen. Nach einem Freistoß kam der Außenbahnspieler frei zum Abschluss, war davon aber wohl selbst zu überrascht.

Im Anschluss passierte jedoch nicht mehr viel. Dynamo bemühte sich redlich, konnte aber für keine Gefahr sorgen. Auf der Gegenseite vergab Klos per Kopf die beste Chance auf 2:0 zu erhöhen.

Weitere Tore fielen erst nach knapp einer Stunde, weil Bielefeld sich nur auf das Nötigste beschränkte, dann aber mit seinen beiden Torjägern Voglsammer und Klos sowie durch den eingewechselten Soukou für klare Verhältnisse sorgte. «Wie wir die Gegentore bekommen, wie Bielefeld in den entscheiden Zweikämpfen giftiger war, da muss man sich nicht wundern, wenn man am Ende die Hucke vollbekommt», ärgerte sich Dynamos Patrick Schmidt nach dem Abpfiff.