• Dynamo startet in die Restrückrunde der 2. Bundesliga, Foto: (c) Steffen Kuttner/Dynamo Dresden

    Dynamo startet in die Restrückrunde der 2. Bundesliga, Foto: (c) Steffen Kuttner/Dynamo Dresden

Dynamo bläst zur Mission Klassenerhalt

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Dynamo Dresden startet am Mittwochabend in die Restrückrunde 2. Fußball-Bundesliga. Im Heimspiel geht es ab 20:30 Uhr gegen den Karlsruher SC. Die SGD bläst zur Aufholjagd in Sachen Klassenerhalt.  Die Lage ist mehr als bedrohlich, dennoch geht das mit Zuversicht und ohne den Ballast der Hinrunde in die letzten 16 Partien der 2. Fußball-Bundesliga. «Das sind immer Plattitüden, wenn man von der Stunde Null spricht. Aber manchmal ist es im Privatleben und im Beruf so, dass man das Geschehene akzeptieren und einen Strich machen muss», sagte Trainer Markus Kauczinski vor der Auftaktpartie gegen den Karlsruher SC.

Der 49-Jährige ist hauptverantwortlich dafür, dass beim Tabellenschlusslicht trotz der katastrophalen Hinrunde und sieben Zählern Rückstand so etwas wie Aufbruchstimmung herrscht. Denn Kauczinski hat Dynamo im Winter ordentlich umgekrempelt, verordnete den Sachsen ein neues Spielsystem und eine einfachere Spielidee.

Mit Ondrej Petrak, Josef Husbauer, Godsway Donyoh, Marco Terrazzino und Patrick Schmidt wurden zudem gleich fünf neue Spieler verpflichtet, die für den Konkurrenzkampf anheizen und für gute Laune im Dynamo-Kader sowie für eine entscheidende Leistungssteigerung sorgen sollen.

Doch ausgerechnet der neue Mittelfeldmotor Husbauer fällt am Mittwoch aufgrund eines Infekts aus. «Er bekommt Antibiotika. Erst nach dem Heidenheim-Spiel werden wir sehen, ob er wieder einsteigen kann», sagte Kauczinski. Neben Husbauer fehlen dem Coach im Spiel gegen seinen ehemaligen Verein zudem Kevin Ehlers (Außenbandteilriss und Überdehnung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk) und Marco Hartmann (Aufbautraining). Er sieht die Mannschaft dennoch «mittlerweile gut aufgestellt, um auf alles reagieren zu können.»

Seine Startaufstellung habe Kauczinski ohnehin bereits im Kopf. Neuzugang Petrak, der erst am Sonntag zum Team gestoßen war, gehört wohl noch nicht dazu. «Ich gehe davon aus, dass er noch nicht zu Beginn auf dem Platz stehen wird. Dennoch traue ich ihm bereits zu, eine Rolle spielen zu können», erklärte der 49-Jährige.