DSC-Volleyballerinnen kampflos im Europapokal weiter

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Die Bundesliga-Volleyballerinnen des DSC sind kampflos ins Achtelfinale des europäischen CEV-Cups eingezogen. Das habe der europäische Verband entschieden, wie der deutsche Pokalsieger am Mittwoch mitteilte.

Ursprünglich sollte das Team von Trainer Alexander Waibl in der ersten Runde auf den Verlierer aus der Qualifikation zur Champions League treffen. Das wäre nach den Ansetzungen entweder Ligakontrahent Allianz MTV Stuttgart oder Dynamo Moskau gewesen. Ursprünglich sollte dieses Duell in der Schweiz stattfinden, dies sei aber aufgrund der Reisebeschränkungen wegen der Corona-Krise nicht möglich. Weil sich das finnische Team LP Salo aus dem Wettbewerb zurückzog, erhielten sowohl Stuttgart als auch Moskau Startplätze für die Gruppenphase.

Die DSC-Damen werden damit frühestens Anfang Dezember in den diesjährigen Europapokal-Wettbewerb starten. Dort treffen sie auf den Sieger der Partie zwischen den beiden slowenischen Teams von Calcit Volley Kamnik und Nova KBM Branik Maribor.  

«Natürlich haben wir uns schon auf die ersten beiden Europapokalspiele gefreut. Die Entscheidung der CEV ist jedoch absolut nachvollziehbar. Es ist vielleicht die einzige Möglichkeit, in der aktuellen Situation die Europapokal-Wettbewerbe überhaupt spielen zu können. Wir freuen uns umso mehr auf den Europapokal-Auftakt im Achtelfinale», erklärte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.