• Auch die Fahrzeuge sind gerüstet für den kommenden Winter. (Foto: Redaktion)

    Auch die Fahrzeuge sind gerüstet für den kommenden Winter. (Foto: Redaktion)

Dresden will Winterdienst auf Radwegen ausweiten

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Der Winterdienst in der Landeshauptstadt ist für Eis und Schnee gerüstet. Etwa 4.000 Tonnen Salz stehen für die kalte Jahreszeit zur Verfügung. Die Winterdienstflotte besteht aus 42 Fahrzeugen und diese betreuen über die Hälfte des städtischen Straßennetzes. Das sind rund 720 Kilometer. Neben den Straßen zählen öffentliche Gehwege, Treppen und Radwege zum Verantwortungsbereich. 

Mit drei sogenannten Dringlichkeitsstufen geht der Winterdienst diese Saison vor. Dazu gehört das Hauptstraßennetz mit oberster Priorität, wichtige Nebenstraßen mit Höhenlagen, die auch von Busverkehr genutzt werden, sowie Rad- und Gehwege. Aktuell sind 70km Radweg in der Route vorgesehen. Durch eine Untersuchung rechnet Amtsleiter Robert Franke aber mit einer Erweiterung.

Im Auftrag der Stadt werden weitere 150.000 Euro zur Verfügung gestellt, um die Abschnitte Steinstraße und Blaues Wunder auf der linkselbischen Seite und zwischen Waldschlösschen Brücke bis Molenbrücke auf der rechten Seite zu betreuen.

Zusätzlich verraten sechs Glätte-Meldeanlagen dem Winterdienst, auf welchen sensiblen Straßenabschnitten es gefährlich glatt werden kann.  Sie sind an den kältesten Punkten in Dresden aufgestellt.

Dennoch gibt Robert Franke zu bedenken, dass trotz vieler Technik jeder angehalten ist, sich bestmöglich auf die kalte Saison vorzubereiten. Anlieger sind verpflichtet, die Straßen und Gehwege selbstständig zu räumen. Geschieht dies nicht, kann die Stadt die Räumkosten geltend machen. Die Kosten für städtischen Winterdienst, Material und die Hilfe von Fremdfirmen liegen bei rund 2 Mio. Euro.