• Foto: Hannes Rönsch

    Foto: Hannes Rönsch

Drama gewinnt Hauptpreis des Neiße Filmfestivals

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Der Streifen “Jiyan – Leben“  hat den mit 10.000 Euro dotierten Drei-Länder-Preis  des Neiße Filmfestivals bekommen. Er wurde am Abend in Ebersbach überreicht. Süheyla Schwenk erzählt das Drama von zwei Flüchtlingen in Berlin. Ihr Film wurde auch mit dem Preis für das beste Szenenbild ausgezeichnet.

Für die beste darstellerische Leistung wurden  Milan Ondrík und František Beleš geehrt. Sie zeichnen in der Produktion „Es werde Licht“ ein  bewegendes Porträt von Vater und Sohn.  

Der Neiße-Fisch für das beste Drehbuch  ging an die tschechisch-slowakische Komödie „Vlastníci“ (Die Eigentümer) von Jiří Havelka, der auch das Drehbuch schrieb.  Den Preis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ erhielt „Sólo“ von Artemio Benki. Als „Besten Kurzfilm“ zeichnete die Jury  „Dcera“ (Tochter) von Daria Kashcheeva aus.

Der Filmverband Sachsen vergab seinen Spezialpreis in diesem Jahr an das Filmprojekt „Pan Müller – hier geblieben!“ von Patrick Weißig. Der Film beschäftigt sich mit der Lebensgeschichte von Jan Müller, der 1936 in Georgswalde, dem heutigen Jirikov, geboren wurde und die Veränderungen einer Region hautnah bezeugen kann.  

Das Neiße Filmfestival geht heute zu Ende. Rund 60 Filme wurd an an 15 Orten in Deutschland, Tschechien und Polen gezeigt. Die nächste Ausgabe findet vom 18. bis 23. Mai 2021 statt.

Weitere Infos unter: www.neissefilmfestival.net.