• Vorstandsvorsitzende Romy Polster und Rechtsanwalt Oliver Junghänel gaben am Montag bekannt, dass ein Insolvenzplan eingereicht werden konnte. (Foto: Redaktion)

    Vorstandsvorsitzende Romy Polster und Rechtsanwalt Oliver Junghänel gaben am Montag bekannt, dass ein Insolvenzplan eingereicht werden konnte. (Foto: Redaktion)

Chemnitzer FC reicht Insolvenzplan ein

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Das Insolvenzverfahren beim Chemnitzer FC steht offenbar kurz vor dem Ende. Wie der Verein mitteilte, wurde am Montag fristgerecht ein Insolvenzplan beim Amtsgericht eingereicht. Das Gericht bestimmt nun einen Termin mit den Gläubigern, die dann über den Plan abstimmen müssen. Aus ihren ursprünglichen Forderungen von rund 3 Millionen Euro ist es bei einer Quote von fünf Prozent geblieben, sagte Rechtsanwalt Oliver Junghänel, der den Verein beim Erstellen des Insolvenzplans unterstützt hatte. Die Mitglieder des Vereins wiederum müssen noch per Briefwahl bis 13. November für den Fortbestand des Vereins abstimmen. Voraussichtlich im ersten Quartal kommenden Jahres will der CFC schuldenfrei sein.

Der eigentliche Insolvenzverwalter Klaus Siemon hatte im Sommer einen Schlussbericht eingereicht, wodurch der Verein kurz vor der Auflösung stand. Fans spendeten daraufhin in kürzester Zeit eine halbe Million Euro, um das Aus doch noch abzuwenden und einen Insolvenzplan überhaupt erst möglich zu machen. Mit dem Geld können die Forderungen der Gläubiger und auch Verfahrenskosten finanziert werden.