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Chemnitzer FC erreicht Spendenziel

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Der Chemnitzer FC hat sein Spendenziel von 450.000 Euro erreicht. Insolvenzverwalter Klaus Siemon hatte im Juli die Summe verlangt und eine Beendigung des Insolvenzverfahrens in Aussicht gestellt. Seitdem kamen täglich Spenden von CFC-Fans auf ein extra angelegtes Treuhandkonto ein. Das Engagement der Fans zahlt sich nun aus, die für die Spendenaktion auch Teile ihrer privaten CFC-Sammlung online oder auch auf einem Flohmarkt versteigert hatten.

Nun soll ein Insolvenzplan aufgestellt und am Amtsgericht eingereicht werden, heißt es vom CFC. Dort würde die Prüfung rund drei Monate dauern, ehe bei einer Gläubigerversammlung das Insolvenzverfahren beendet werden könne. Ganz konkret formuliert der Chemnitzer FC auf seiner Webseite: 

"Nun kann ein Insolvenzplan aufgestellt werden, um die Insolvenz zu beenden. Diese Möglichkeit haben grundsätzlich der Insolvenzverwalter oder der Schuldner, also der Chemnitzer FC e.V. Sollte der Insolvenzverwalter keinen neuen Plan aufstellen, wird die Vereinsführung einen eigenen Plan zur Beendigung des Insolvenzverfahrens einreichen. Vorsorglich hat der Verein diese Möglichkeit selbstverständlich in Erwägung gezogen und mit dem Insolvenzanwalt Matthias Lechleitner entsprechende Vorgespräche geführt. Damit wird in den nächsten vier bis sechs Wochen ein Insolvenzplan bei Gericht eingereicht. Die Prüfung wird circa drei Monate in Anspruch nehmen. Im Anschluss daran findet die finale Gläubigerversammlung statt, bei der das Insolvenzverfahren des Chemnitzer FC e.V. beendet werden könnte."