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Champions League für Leipzig lukrativ - Prämienhöhe weiter unklar

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Nach dem Aus im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain (0:3) muss RB Leipzig weiter auf den letzten Scheck der UEFA warten. Der Fußball-Kontinentalverband wird wohl erst nach dem Blitzturnier in Lissabon entscheiden, ob die Prämien für das Erreichen der letzten K.o.-Runden trotz der Reduzierung auf nur ein statt zwei Spiele pro Runde in voller Höhe ausgezahlt werden können. Eigentlich würden Leipzig für den Einzug ins Viertelfinale 10,5 Millionen Euro und für das Erreichen der Top vier weitere zwölf Millionen Euro zustehen.

Die Teilnahme an der Königsklasse ist für den Fußball-Bundesligisten aber in jedem Fall ein lukratives Geschäft. Schon vor dem zwischenzeitlichen Abbruch des Wettbewerbs im März durch die Corona-Krise hatte RB Leipzig insgesamt 34,65 Millionen Euro eingestrichen, 15,25 Millionen Euro als Startprämie, 9,9 Millionen Euro als Punktprämie aus der Gruppenphase und 9,5 Millionen Euro für das Erreichen des Achtelfinals. Diese Summe wurde laut UEFA auch schon überwiesen.

Unklar ist aber auch noch, wie die UEFA mit der Ausschüttung des Koeffizienten-Topfs umgeht. Aus diesem stehen Leipzig 4,43 Millionen Euro zu. Weitere Zahlungen bekommen die Königsklassen-Clubs aus dem sogenannten Marketpool, der je nach Bedeutung der nationalen Ligen an die teilnehmenden Clubs aufgeteilt wird. Ob die insgesamt 300 Millionen Euro in diesem Budget durch Corona-bedingte Einbußen der UEFA auch gekürzt werden, ist offen. (dpa)